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Griffon Fauve de Bretagne

Griffon Fauve de Bretagne als Wandbild im Stil Minimal, feine Farbzeichnung, Raum: helle Landhausküche

Schon im 14. Jahrhundert besaß ein Herr namens Huet des Ventes eine Meute dieser Hunde. Bis ins 19. Jahrhundert jagten sie in der Bretagne vor allem Wölfe, und als die Wölfe verschwanden, wurde auch der Griffon Fauve selten. Der FCI-Standard zählt ihn zu den ältesten französischen Laufhunden.

FCI Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1.2 Mittelgroße Laufhunde, Standard Nr. 66, mit Arbeitsprüfung
Ursprungsland Frankreich
Größe (Widerrist) Rüden und Hündinnen 48 bis 56 cm, bei außergewöhnlichen Exemplaren Toleranz von 2 cm nach oben
Gewicht im FCI-Standard nicht festgelegt
Lebenserwartung keine belastbare Studienzahl gefunden (N/V)
Fell sehr rau, hart, eher kurz, nie wollig oder gelockt; kein zu starker Haarbewuchs im Gesicht
Farben laut Standard falbfarben, von goldener Weizenfarbe bis ziegelrot; wenige verstreute schwarze Haare auf Rücken und Behängen toleriert; ein kleiner weißer Stern an der Brust kommt vor, soll aber nicht gefördert werden

Ein Club rettet die Meutehunde

Um die Qualitäten der selten gewordenen Hunde zu erhalten, gründete Marcel Pambrun 1949 den Club de Fauve de Bretagne. Seit den 1980er Jahren hat sich die Rasse unter Bernard Vallée wieder ihren Platz unter den französischen Laufhunden gesichert. Das Motto des Clubs heißt sinngemäß: An oberster Stelle die Jagd. Die FCI erkannte ihn am 5. Oktober 1954 endgültig an. Von ihm stammt der kürzere Basset Fauve de Bretagne ab.

Kurzes, abgehacktes Bellen

Gesucht ist ein starkknochiger, muskulöser Hund, der jeder Witterung und allen Strapazen standhält und sich im schwierigen Gelände wohlfühlt. Er jagt Hase, Fuchs, Reh und Wildschwein, hat eine gute Nase und gibt mit volltönender Stimme Laut, durch wiederholtes kurzes, abgehacktes Bellen. Wer neben einem Fauve wohnt, sollte diese Stimme mögen.

Leidenschaft mit eingebautem Rückruf

Spannend ist, wie der Standard das Wesen beschreibt. Voller Jagdleidenschaft, mutig, raffiniert und hartnäckig, aber gutartig mit Menschen, zutraulich, liebevoll und ausgeglichen. Und dann: Bei entsprechender Führung sei er folgsam und lasse sich bereitwillig zurückrufen. Das ist eine Einladung, keine Garantie. Rückruf und Impulskontrolle musst du ihm von klein auf beibringen, am besten mit Schleppleine und echten Belohnungen. Ohne Jagd helfen Fährtenarbeit, Mantrailing und lange Touren durch Wald und Feld.

Weizengelb bis ziegelrot

Das Haar ist sehr rau, hart und eher kurz, im Gesicht nicht zu üppig. Wöchentliches Bürsten genügt meist, nach Ausflügen gehören Behänge, Achseln und Pfoten auf Grannen und Zecken kontrolliert. Eine Besonderheit steht unter den disqualifizierenden Fehlern: Afterkrallen. Laut Standard kommen sie bei dieser Rasse nie vor.

Was über die Gesundheit bekannt ist

Wenig. McMillan und Kollegen führen ihn in ihrer britischen Lebensdauerauswertung nicht. In Europe PMC erscheint er nur als einzelner Hund in zwei Studien zu Juckreiz und zur Neugeborenengesundheit, eine Aussage über die Rasse erlaubt das nicht. Der Standard schließt erkennbar gesundheitsbeeinträchtigende Defekte und anatomische Missbildungen ausdrücklich aus. Frag beim Züchter nach den Untersuchungsbefunden der Eltern und danach, wie die Hunde jagdlich geführt werden.

Wem er Freude macht

Jägern, die einen robusten Meutehund suchen, und Menschen mit viel Zeit draußen, die Nasenarbeit lieben und eine kräftige Stimme nicht stört. Weniger passend ist er für ruhige Wohnlagen mit hellhörigen Wänden, für lange Tage allein und für alle, die Freilauf ohne Training erwarten. Mit einem Fauve wird jeder Spaziergang zur Spurensuche.

Griffon Fauve de Bretagne als Wandbild im Stil Minimal, feine Farbzeichnung, Raum: helle Landhausküche

Bevor ein Meutehund einzieht, hilft dir der Rasse-Test beim Abwägen, ausführlicher unser Buch „Welcher Hund passt WIRKLICH zu dir?“. Mit Welpe startest du leichter mit dem kostenlosen Welpen-Startpaket. Sein weizengelbes Rauhaar wirkt auf dem Magazin-Cover auf Leinwand, und in den Hundeportraits vom eigenen Foto findest du weitere Stile.

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Quellen, abgerufen am 20.10.2026: FCI-Standard Nr. 66 Griffon Fauve de Bretagne (fci.be, deutsche Fassung vom 21.05.2003, Übersetzung Elke Peper, Originalsprache Französisch, gültiger Originalstandard publiziert 25.03.2003; englische Fassung vom 05.05.2003) und FCI-Rassenseite Nr. 66; McMillan KM et al., Longevity of companion dog breeds: those at risk from early death, Scientific Reports 2024 (Rasse nicht enthalten); Literatursuche in Europe PMC ohne belastbare Rassedaten.

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Das Print My Pet Team

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